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Schweinegrippe: Österreich "im Trend" Europas

Deutlicher Anstieg der Erkrankungsfälle (APA (dpa))

Die Schweinegrippe-Welle gewinnt in Österreich an Intensität. Seit 28. Oktober beobachte man einen deutlichen Anstieg der Erkrankungsfälle ohne Auslandskontakte, meinen die Experten vom Institut für Virologie in Wien. "Alles weist darauf hin, dass wir jetzt mit der ersten klassischen Welle der neuen Influenza konfrontiert sind. Damit liegen wir im epidemiologischen Trend Gesamteuropas.

Laut den Experten wurden die höchsten Aktivitäten des neuen Influenzavirus bisher in Irland, Großbritannien, Norwegen, den Beneluxländern und Spanien verzeichnet. Der Chef des Instituts, Franz X. Heinz, sowie seine Mitarbeiterin Therese Popow-Kraupp erklärten in der neuesten "Virusepidemiologischen Information": "Der Tod eines elfjährigen Mädchens in Innsbruck sowie weitere besonders schwere Erkrankungen bei einer 18-jährigen Schwangeren in Wien und einem 41-jährigen Mann in Salzburg führen uns vor Augen, dass sich das neue Influenza Virus auch in Österreich nicht anders verhält als im Rest der Welt und keineswegs nur milde Erkrankungsverläufe verursacht."

"Besonders besorgniserregend" sei die Tatsache, dass die Infektion mit A(H1N1v) auch in den jüngeren Altersgruppen zu Lungenversagen mit oder ohne Todesfolge führen könne, heißt es weiter.

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