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Elfjährige verstarb in Innsbruck an Schweinegrippe

Ärzte kämpften um das Leben des Mädchens (APA (Parigger))

Die seit 23. Oktober in Innsbruck nach einer H1N1-Infektion behandelte elfjährige Boznerin ist am Montagabend gestorben. Das Mädchen hatte sich seit Tagen in einem lebensgefährlichen Zustand befunden. Unter anderem war ihre Lunge außer Funktion.

Bereits am Vormittag hatten die Ärzte den Gesundheitszustand der Südtirolerin, als "äußerst kritisch" bezeichnet. Die Kreislaufsituation habe sich "deutlich verschlechtert", hatte es geheißen. Es gebe "keinerlei Verbesserung". Die Lunge sei weiterhin außer Funktion. Die Sauerstoffversorgung der Organe könne nur durch eine Maschine (ECMO - Extrakorporale Membranoxygenierung) gewährleistet werden.

Das aus Bozen stammende Mädchen ist am 23. Oktober in die Innsbrucker Kinderklinik überstellt worden. Seither kämpften die Ärzte um das Leben der jungen Südtirolerin. Das Kind hatte sich zuvor zu einem Hausarzt mit Grippesymptomen gewandt. Der Zustand des Mädchens hatte sich in Folge sehr rasch verschlechtert.

Mittlerweile schreitet die Schweinegrippe-Immunisierung des rund 300.000 Menschen umfassenden Gesundheitspersonals nur langsam voran. In Wien haben sich bis vergangenen Freitag rund 100 von 32.000 Mitarbeitern des Krankenanstaltenverbundes gegen das H1N1-Virus impfen lassen.

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