Der Mann tötete mit einer Schrotflinte (APA (Techt))

20 Jahre Freiheitsstrafe wegen Mordes an seiner Ehefrau: So lautete am Landesgericht St. Pölten am Dienstag das Urteil gegen einen 65-Jährigen aus dem Bezirk Melk. Der Mann hatte laut Anklage am 15. Juni 2008 seine von ihm getrennt lebende Frau an ihre neue Wohnadresse in Artstetten (Bezirk Melk) verfolgt und die 57-Jährige in ihrem Pkw mit einer doppelläufigen Schrotflinte erschossen.

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Pilz, Graf und Stadler (APA (Pfarrhofer))Grünen-Sicherheitssprecher Pilz hat im U-Ausschuss den Fall eines derzeitigen Ministers publik gemacht, der bei einer Schwarzgeld-Übergabe dabei gewesen sein soll. Dabei soll es bei einem Immobilienkauf zu Steuerhinterziehung gekommen sein. Dass es sich bei dem Regierungsmitglied um Wissenschaftsminister Hahn handelt wollte er weder bestätigen noch dementieren. Hahn weist die Vorwürfe zurück.

Inzwischen wurden die Trümmer beseitigt (APA (Schlager))Feuer hin, Feuer her, das Wiener Museumsquartier lässt sich sein winterliches Treiben von einem Brand nicht vermiesen. Der "Winter im MQ" gehe, wenn auch in abgespeckter Version, ab Donnerstagabend weiter, kündigten die Betreiber am Dienstag an. Der traditionell aus den Enzi-Liegen geformte "Eispalast" war vergangene Woche aufgrund eines technischen Defekts in Flammen aufgegangen.

Finanzminister will alle Geschäfte prüfen lassen (APA (Archiv/Jäger))Finanzminister Pröll will alle Veranlagungen der Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) vom Rechnungshof prüfen lassen. Außerdem kündigte er am Dienstag eine strikte Trennung von Veranlagung und Risikomanagement an. Der Rechnungshof hatte im Sommer kritisiert, dass die Agentur ihre Liquiditätsreserve risikoreich investiert und einen möglichen Verlust von 380 Millionen Euro in Kauf genommen hatte.

Fronten sind weiter verhärtet (APA (Jäger))Die Beamtengehaltsverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und der Regierung sind am Dienstagnachmittag in der vierten Runde abgebrochen worden. Die Regierung hatte ein Angebot von 55 Mio. Euro auf den Tisch gelegt, das entspricht einer Gehaltssteigerung von rund 0,5 Prozent. Für GÖD-Chef Neugebauer ist diese Zahl "absolut indiskutabel".